Stellenausschreibung verfassen in der Gastronomie

Tipps für die perfekte Gastro – Stellenausschreibung

Der Fachkräftemangel ist noch lange nicht vom Tisch. Ein attraktiver Arbeitgeber zu sein beginnt schon bei der Stellenausschreibung. Ob sich ein potenzieller Kandidat, dafür entscheidet bei einem Betrieb zu bewerben, hängt davon ab, wie dieser sich präsentiert. Dank der mehrjährigen Expertise von Gastro Südtirol wissen wir, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, eine gute Stellenausschreibung zu verfassen. Zum einen sollte sie aussagekräftig, kreativ und übersichtlich sein. Zum anderen keinesfalls langweilig, trocken und mit unzähligen Emojis versehen. Einige Minuten sollte man sich dafür aber schon Zeit nehmen.

Hier einige Tipps wie man eine erfolgreiche Stellenanzeige schreibt:

1) Den Wunschkandidaten ansprechen

Ein Bewerber will in einer Stellenausschreibung angesprochen werden. Dies funktioniert nur, wenn man genau definiert, wie man sich als Betrieb, den Kandidaten vorstellt. Im speziellen bedeutet dies, welche Anforderungen man an ihn hat und welche Ausbildung, Fähigkeiten und Spezialisierungen er besitzen muss bzw. haben sollte. Man muss sich auch immer vor Augen halten, dass es im Vordergrund immer um den Kandidaten geht und nicht um den Betrieb, der verzweifelt nach einem Mitarbeiter sucht. Um den Bewerber nicht zu überrumpeln, sollte man als erstes nennen, was man zu bieten hat und dann erst, was man sich von ihm wünscht.

2) Aufgaben klar definieren

Bei der Jobbezeichnung ist es wichtig darauf zu achten, dass man auch die Aufgaben beschreibt, welcher dieser Beruf beinhaltet. Damit der Kandidat auch weiß, was auf ihn zukommt und sich darauf einstellen kann, ob er auch der richtige Kandidat für diese Position ist. Besonders Berufseinsteiger und Quereinsteiger haben manchmal Schwierigkeiten, sich unter einer Berufsbezeichnung etwas vorzustellen. 

Am übersichtlichsten für solch eine Beschreibung sind Bullet Points, die die anfallenden Aufgaben auflisten oder eventuell auch ein Fließtext, der in einigen Zeilen den Arbeitsalltag beschreibt.

3) Das Unternehmen von der besten Seite zeigen

Besonders in dieser nicht ganz so einfachen Zeit, wo qualifizierte Arbeitskräften Mangelware sind, müssen sich Gastro-Betriebe als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Es zählt nicht nur ein guter Gehalt, sondern vor allem Mitarbeiter-Benefits. Zu solchen Vorteilen zählen zum Beispiel: Verpflegung auch an freien Tagen, Unterkunft, Weiterbildungsmöglichkeiten, Auto, Sportkurse, Prämien und Rabatte.

Um ein Unternehmen von seiner besten Seite zu präsentieren, benötigt es einen authentischen Einblick hinter die Kulissen. Dies funktioniert am besten durch audiovisuelle (Videos und Fotos) Karriereseiten, welche Gastro Südtirol in Kooperation mit Karriere Südtirol bereits auf seiner Webseite hat. 

4) Ablauf des Bewerbungsverfahren

Damit sich ein Kandidat auch bewirbt, muss der Bewerbungsverlauf so einfach und übersichtlich wie möglich sein. Selbstverständliches, wie Kontaktdaten, E-Mail, Adresse und Telefonnummer dürfen natürlich nicht fehlen. Zudem sollte man anführen, was bei der Bewerbung alles dabei sein soll und keinesfalls fehlen darf. Zum Beispiel ein tabellarischer Lebenslauf mit oder ohne Foto, ein Motivationsschreiben, Sprachzeugnisse und Rezensionen von den vorherigen Arbeitgebern. Je nachdem was für den Betrieb und den Job relevant ist.

Damit der Bewerber auch weiß an wen er sich wenden soll, muss eine direkte Ansprechperson genannt werden und natürlich auch eine Bewerbungsdeadline.

Mit diesen 4 Tipps sind die Weichen in Richtung attraktiver Arbeitgeber gelegt. Nun ist aber auch wichtig, diesen Weg konsequent fortzuführen und in seinem Betrieb, genannte Werte zu verinnerlichen und zu leben. Besonders in der Gastronomie ist sind attraktive Arbeitgeber, der Konkurrenz einen Schritt voraus. Während alle noch händeringend nach Bewerbern Ausschau halten, ist der attraktive Arbeitgeber eine zentrale Anlaufstelle für potenzielle Bewerber und findet Mitarbeiter viel leichter.

 

Du bist auf Jobsuche?