Der perfekte Lebenslauf

Der perfekte Lebenslauf – Tipps & Tricks

Laut dem Duden ist der Lebenslauf (lat. curriculum vitae) die schriftliche Darstellung und Zusammenfassung der wichtigsten Daten und Ereignisse des eigenen Lebens.
In der Realität wird der Lebenslauf in den unterschiedlichsten Ausprägungen verwendet. Es gibt unzählige Standardmodelle, um Inhalte auf einen Lebenslauf halbwegs geordnet einzupflegen. Und es gibt speziellere, besondere Lebensläufe, die Dich als Bewerber von der Masse an Bewerbungen ganz klar abheben. Auch wenn momentan Südtiroler Unternehmen händeringend nach Mitarbeitern aller Art suchen, entscheidet der Lebenslauf darüber, ob Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst oder nicht.

Layout, Wording, Inhalte: Standard kann jeder

Es ist sehr wichtig, dass Bewerber den Lebenslauf nicht als bloße Pflicht sehen, die abgearbeitet werden muss, um eine Bewerbung zu versenden. In den allermeisten Fällen entstehen dann auch nur schlechte bzw. unzureichende Lebensläufe. Gezieltes Optimieren beim Layout, beim Wording, bei den Inhalten im Lebenslauf zahlen sich enorm aus und sind einer der vielen Erfolgsgaranten auf dem Weg zum neuen Job.

Ab einer gewissen Hierarchie-Ebene steht der Lebenslauf auch nicht mehr alleine da, sondern in Kombination mit anderen Unterlagen wie Motivationsschreiben, Zeugnissen, Diplomen oder gar einer Bewerbungsmappe. Dennoch ist der Lebenslauf immer der zentrale Bestandteil einer Bewerbung.

Jeder Lebenslauf sagt mehr aus als Du glaubst

Warum ist das so? Personaler und Firmenchefs schenken meistens dem Lebenslauf die meiste Aufmerksamkeit. Im Lebenslauf werden die relevanten (nur die relevanten!) Laufbahn-Fakten des Bewerbers aufgelistet. Ein guter Lebenslauf erklärt den Verantwortlichen im Unternehmen schon, warum er für die ausgeschriebene Stelle am Besten geeignet wäre.

Auch in Südtirol machen viele Bewerber laut unseren Erfahrungen einen groben Denkfehler: Viele verwenden ein und denselben Lebenslauf für unterschiedliche Unternehmen und für unterschiedliche Bewerbungen. Lediglich das Anschreiben wird individualisiert. Dies ist aber ein großer Nachteil. Ein Lebenslauf, seine Inhalte und sein Gesamtbild sollten vom Bewerber immer komplett auf die offene Stelle angepasst werden. Außer man befindet sich noch in der Berufeinstiegsphase und hat nur wenige Praktika gemacht, dann sollte man diese immer reinschreiben.

Lebenslauf: Was auf keinen Fall fehlen darf

Das wichtigste am Lebenslauf ist, dass er professionell ist. Zur Professionalität gehört auch die Vollständigkeit.

Folgende Angaben interessieren Personaler am meisten und gehören daher unbedingt in die Vita:

– Persönliche Daten (Name, Geburtstag/-ort, Anschrift)
– Familienstand und Staatsangehörigkeit
– Beruflicher Werdegang
– Schul- und Ausbildung (auch Wehr- oder Ersatzdienst)
– Besondere Qualifikationen (Weiterbildung, Zertifikate, …)
– Sprachen (und Niveau der einzelnen Sprachen)
– Interessen (Mitgliedschaften, soziales Engagement)
– Ort, Datum, Unterschrift

Rein formal und stilistisch ist überdies wichtig:

– Länge: maximal zwei Seiten
– Kopf- und Fußzeile: Identisch in Lebenslauf und Anschreiben
– Layout: einheitlich (Schrift, Schriftgrößen)
– Beruflichen Stationen: Angabe von Monat und Jahr (etwa: 01/2016)
– Unterschrift: Mit Datum am Ende des Lebenslaufs

Was wiederum nicht in den Lebenslauf gehört:

– Angaben zu Eltern oder Angehörigen
– Beruf der Eltern
Gehaltsvorstellungen
– Der Begriff „arbeitslos“ (besser: „arbeitssuchend“)
– Persönliche Kommentare zu Positionen (nur Fakten!)

 

Du bist auf Jobsuche?